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Vincenzo

»"1-800-Vincenzo"«

[Dessous / Container / VÖ: 01.09.1999 ]

Text: Autor unbekannt

Nach diversen VÖs auf dem Hamburger \"Raw Elements\"-Label und einigen Gastspielen im gelobten überseeischen Land der Housemusic, hat Vincenzo nun seinen ersten Longplayer für das ebenfalls von Steve Bug ins Leben gerufene \"Dessous\"-Label fertiggestellt. Vincenzo bezieht sich damit konkret auf seine Roots in der US-House- und HipHop Szene. Fette, rollende Bässe stellen die Basis dar, von der aus er sich auch mal in die frühen 80er begibt. \"1-800-Vincenzo\" ist keine Genre-Platte, vielmehr stellt sie Vincencos Entwicklung und seine jetzige Bandbreite als stilübergreifend, sich parallel zum Zeitverlauf in diversen Ecken und Winkeln bedienend, dar.

Wenn man will, kann man wahrscheinlich sämtliche Spielarten tanz- und clubtauglicher Musik der letzten 20 Jahre, die sich in New York oder Chicago herausgebildet haben, in diesen 12 Tracks finden, und bald kann man sich dann auch des Gefühls auch nicht mehr erwehren, daß sehr viel Wert auf die Vermittlung von Bar-Flair-Coolness inkl. Whiskey-Drinking und Cigarette-Smoking gelegt wird. Aber dieser Vorwurf ist ja immer schnell zur Hand, und Vincenzos Debüt ist nicht das einzige, welches mit dem Zwiespalt aus Gefühl und Arroganz spielt. Und wird es auch nicht bleiben.



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