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Macha

»"Macha"«

[Jet Set / Cargo / VÖ: 01.01.2004 ]

Text: Autor unbekannt

Sieht aus wie das Debüt einer dieser unsäglichen Bands, deren Mitglieder sich in Batikhemden an vom letzten Asien-Trip importierten exotischen Instrumente abarbeiten und das ganze Weltmusik nennen. Auch Macha, ein in Athens / USA beheimatetes Trio, bestehend aus dem Bruderpaar Joshua und Mischo McKay und ihrem Kumpel Kai Riedl, haben scheinbar ein dickes Album mit Fotos von ihren diversen Reisen nach Indonesien im Regal. Und eine gut sortierte Sammlung folkloristische Instrumente dazu: Gongs, indonesische Zithern, Dulcimer und ein ominöses Gerät namens \"fun machine\". Aber wenn Macha damit loslegen, hört sich das nicht an wie ein nettes Kiffer-Kränzchen im Hobbykeller, sondern rockt, was das Zeug hält.

Obwohl das Instrumental zu Beginn mit glockenhellen Saiteninstrumenten noch eine gewisse Ambient-Exotik aufweisen kann, klingt das folgende \"Cat Wants To Be A Dog\" bereits wie die psychedelische Version von, sagen wir mal, Pram. Das multiinstrumental erweiterte Line-Up wird nicht zur Entschuldigung für mangelndes Songwriter-Geschick, sondern lassen Macha trotz eingängiger Popstrukturen frisch, ernsthaft, andersartig klingen steigen - und dermaßen in die Eisen (resp. Gitarren) steigen, daß daraus ein klarer Fall für Kopfnicker wird. Echter Indie-Geheimtip, die.



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