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Mijk Van Dijk

»"Teamwork"«

[Superstition / EFA / VÖ: 13.09.2002 ]

Text: Autor unbekannt

Ich gestehe, daß ich nicht wirklich zu den Mijk-Van-Dijk-Fans dieser Nation gehöre, aber immer mit Interesse aufgesogen habe, was der Gute im Rahmen seiner Kooperationen vollbrachte. Solo oder in Zusammenarbeit bedeutet bei ihm einen Unterschiede wie Tag und Nacht. Es scheint fast so, als ob Van Dijk das Kreative bestreitet, dabei die Produktion fast gänzlich aus der Hand gibt. Demzufolge ist mit \"Teamwork\" keinesfalls ein Nachfolger zu \"Glow\" entstanden, dem '97er Album, das über weite Strecken verspielt, schwärmerisch und fast schon zu warm angelegt war. \"Teamwork\" zielt auf einen anderen Punkt ab: Minimalisierung der Musik, Freisetzung einzelner Bestandteile, Schaffung von Vielfalt durch Auflösung des Durcheinanders.

Da wäre z. B. Claude Young, der mit seiner Art der Aneinanderreihung von Chords ein hohes Maß an Sterilität erzeugt, Labelmate Thomas Schumacher geht gewohnt brachial ans Thema; mit dabei auch die niederländischen Quazar, Humate und der japanische Freund Tobynation, mit dessen asiatischer Lärm- und Klangästhetik uns Van Dijk ja schon des öfteren beglückt hat. Think global, dance local.



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