BEWERTEN
 

Dream City Film Club

»"In The Cold Light Of Morning"«

[Beggars Banquet / Connected / VÖ: 08.02.1999 ]

Text: Autor unbekannt

Brian Molko von Placebo ist ein ganz großer Fan des Dream City Film Club und nahm diesen einst mit sich auf Tour. Auch John Peel lud die Herren zu einer Session ein. Während \"Killer Blow\", \"Sarah In Dreams\" und \"Country Paranoia\" in ihrer morbid-süßen Schönheit und Langsamkeit sowie ihrer plastischen Raumhaftigkeit an Heroen wie die Telstar Ponies (gemischt mit einem Schuß Nick Cave) erinnern, beginnt der Film Club beim zweiten Song aber dann gleich ordentlich Marmelade auszukicken und herrlich lärmig zu rocken, und zwar feist. Engländer, die amerikanisch klingen, rocken besser wie Amerikaner, die englisch klingen. Also auch kein Problem, sodann in \"The Curse\" balladenhaft in einer Whiskeybar abzubluesen, um dann Mr.

Iggy Pop mit \"Stooge\" (sic!) eine Referenz hinzurotzprügeln. Bei Stefan Glietschs Katze - diese Platte, lieber Leser, ist eine gute Platte. Ihren Namen entlieh die Band übrigens einem einst wirklich existierenden illegalen Porno-Kino im Nordwesten Sohos. Soho? \"Ja, so! So! Jaaah, jah, Soho ist's richtig!\". Stöhn.



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