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GRAHAM COXON

»The Sky Is Too High«

[Transcopic / EMI / VÖ: 23.11.2006 ]

Text: Autor unbekannt

GRAHAM COXON von BLUR sitzt einsam und traurig mit seiner Gitarre auf einem kleinen, grauen, müde und genauso traurig vor sich hin trottenden Eselchen. Er reitet bei Vollmond durch das vom Smog überlagerte Industriegebiet. GRAHAM lutscht ein Pfefferminzbonbon, aber traurig bleibt er immer noch, und wenn er nicht singt, bindet er die Gitarre einfach an den Schweif des langsam trottenden kleinen, traurigen, grauen Eselchens und läßt sie über den Asphalt scheppernd hinter sich herziehen. Im Industrieabwasserkanal neben der Straße treiben die Leichen von NICK DRAKE, BILL CALLAHAN und ein, zwei Backenzähne von CAT STEVENS. Das Eselchen hat eine Träne im Auge.

Können Zähne schwimmen? An den Straßenlaternen baumeln die leblosen Körper asthenischer 17jähriger, von unerfüllter Liebe zerfleischt in den Suizid getrieben. Der Rezensent nimmt zur späten Stunde einen weiteren tiefen Schluck Whiskey - brennt auf der tabakzerfressenen Zunge wie diese Platte im Herzen - und freut sich über solch ein wunderbares Stück Musik, fragil, sensitiv, über weite Strecken rein akustisch und, abgesehen von der Singleauskopplung \"I Whish\" (das als einzig erspürbare BLUR-Referenz die Laut-Leise-Dynamik von \"Song 2\" aufgreift), tief, aber angenehm traurig. Per asthma ad astra.



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