BEWERTEN
 

KING PRAWN

»Fried In London«

[Words Of Warning Communications]

Text: Autor unbekannt

London scheint immer noch eine Brutstätte für manchmal etwas anachronistisch anmutenden Crossover zu sein. Nachdem BULLYRAG im letzten Monat mit ihrem Debüt durchaus positiv auffielen und ihre Verquickung von Break- und Bigbeats mit orientalischen Rhythmen, viel Pop- und Reggae-Mentalität und vereinzelten Metalgitarren dem Genre noch etwas Interessantes abgewinnen konnte, versuchen sich nun KING PRAWN an ihrer Definition des \"genuine crossover\" (frei nach URBAN DANCE SQUAD). Dafür scheinen ihnen auf alten AmiPunk (so Mitte der Achtziger) getrimmte Gitarrensounds ebenso geeignet wie getoastete Reime, vereinzelte Bläser (natürlich) und der eine oder andere Rap-Part.

Diese Variante erscheint deutlich unspektakulärer als die oben angesprochene der AG BULLYRAG, kommt ohne Knalleffekte über den Kanal geschippert und läuft gefällig am Hörer vorbei. Dessen Übersättigung einerseits an Musik an sich, andererseits am Kreuzüber insbesondere wird deshalb auch der Stolperstein sein, den KING PRAWN kaum überwinden können. Pluspunkte gibt es höchstens dafür, daß der Metalfaktor dieser Produktion eigentlich nicht existent ist - ein großes Klischee umschippert. Trotzdem - mehr als Mittelmaß sollte es schon sein ...



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
KING PRAWN
Alle Artikel von Autor unbekannt
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
  • ÄHNLICHE PLATTEN

  •  
 
 
Anzeige
 

Spalter: Platte und Film des Monats

Spalter: Platte und Film des Monats

Das Intro-Streitgespräch: Jeden Monat eine neue Platte, ein neuer Film und unterschiedliche Meinungen. [...mehr]