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ANTONELLI ELECTR.

»Peng Peng Baby«

[Stewardess / EFA / VÖ: 19.06.1998 ]

Text: Autor unbekannt

\"Schlank in den Sommer\" steht heute auf dem Diätplan, und der Düsseldorfer ANTONELLI ELECTR. darf dabei mit seinen Bleeps und Beats helfen. Seine Tracks sind danach so weit entschlackt, daß ihnen jedes Pop-Gewand gut steht - \"Peng Peng Baby\" ist die wohl eleganteste House-Platte, die diesen Monat für aufgeräumte Atmosphäre und Wohlbefinden in diesen Räumen sorgt. So freundlich wie SENSORAMA, so schick wie SAINT ETIENNE und so luftig wie AIR, dabei immer reduziert auf die wesentlichen Strukturen.
Das Rhythmusgerüst klingt dabei meist angenehm einfach, durch geschickten Einsatz der sehr konventionellen Sounds erhält \"Peng Peng Baby\" eine Leichtigkeit und Vertrautheit, die sofort zündet und zu spontanen Glücksreaktionen führt, sich aber trotzdem ganz tief festsetzt.

Viele Melodien zum Mitsummen, Nachdenken, aus dem Fenster Sehen und sich eine Tasse Tee Einschenken. Die Tracks bekommen Gesichter und erzählen Geschichten von zwei Menschen und durchwachten Nächten (\"Fantastic! (To Wake Up With You\", \"Schüchtern & Yellow\"), singen den blue-eyed Maschinen-Soul, den langsamen, schweren Bossa von \"Gedankenverloren\", sind elektronische Lounge-Musik oder einfach geradlinige Vocoder-Pophymnen. ANTONELLI ELECTR. zaubert Pop mit den Mitteln von House und erzeugt damit nicht selten ein regelrechtes Blues-Feeling, das einen nicht mehr losläßt. Überragend und sehr gänsehautverdächtig.



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