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Hefner

»Breaking God's Heart«

[Too Pure / RTD / VÖ: 30.11.2007 ]

Text: Autor unbekannt

Es ist schon liebenswert, wie Sänger und Gitarrist Darran Hayman in den Linernotes zum aktuellen HEFNER-Tonträger betont unprätentiös die ganzen unerwarteten Probleme auflistet, die sich einer kleinen Band so in den Weg stellen: das altersschwache Auto, für das die Strecke ins Studio zur Herausforderung wird, die erkältungsgehemmte Gesangsstimme und zu allem Überfluß auch noch eine verletzte Hand. Aber glücklicherweise gibt es ja all die netten Menschen, die mit ihren kleinen und großen Gesten zur Rettung des Unternehmens beitragen. Das ist alles mindestens genauso sympathisch wie die beigefügte Aufforderung, mehr BEACH BOYS-Platten zu kaufen, und auch musikalisch entspricht man diesem Freundlichkeits-Gestus.

Entstanden ist letztendlich eine Platte voller kantiger Songs zwischen Wehklage und Lagerfeuer-Romantik, vom Sound her weit entfernt von dem, was man für gewöhnlich mit dem britischen Label 'Too Pure' assoziiert. HEFNER verstehen Folk ähnlich wie die VIOLENT FEMMES, ähnlich euphorisch, ähnlich zerbrechlich. Ihre Version von Alltagsverarbeitung gleicht dem traditionellen IndieRock-Modell in seiner uneitlen Variante. So verkörpert 'Breaking God's Heart' ein klassisches Beispiel für Musik von Menschen, die ihre Stücke so spielen, wie sie sie fühlen. Nicht völlig unüberzeugend, aber keinesfalls so groß wie die genannten Referenzen von PALACE bis ARAB STRAP.



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