BEWERTEN
 

BUSY GOING CRAZY

»Infusion«

[White Lines / EFA]

Text: Autor unbekannt

BRIAN ENOs Beitrag \"Deep Blue Day\" zum \"Trainspotting\"-Soundtrack kommt dem schon ganz nahe, was man beim Opener des BUSY GOING CRAZY-Debüts \"Infusion\" zu hören kriegt. Samtige, sahnig-satte Gitarrenchords, flächige Synthiesounds zum Abheben, doch immer eine Spur zu britrockig und verschroben, um jetzt völlig als Ambient durchzugehen. Zusammengestellt sind hier die beiden ersten EPs \"Six Summer Suns\" und \"Halfway In Light\".
Hinter BUSY GOING CRAZY steckt ein Herr namens Mike Mason, ehemaliges Mitglied der \"4AD\"-Legende SWALLOW (wer die jetzt kennt). Zumindest etwas von dem \"4AD\"-typischen Zuckerwattesound ist auch hier immer anwesend.

Den Gegenpart dazu bilden \"CHEMICAL BROTHERS-TripHop-Beats\", was nicht nur ausgeschrieben ziemlich häßlich klingt. Das Album gewinnt jedenfalls eher durch seine vielfältig bearbeiteten Gitarrensounds, dagegen eher unbeholfen und daher ziemlich aufdringlich die Elektronik nebst eilig zusammengeschusterter HipHop-Beats. Da gefällt mir am ehesten noch die manchmal hörbare Geistesverwandschaft zu CURVE oder MY BLOODY VALENTINE, erweitert zu großen, orchestralen Arrangements.



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