PORTISHEAD
»Portishead«
[Motor / PV / VÖ: 29.09.2003 ]
Text: Autor unbekannt
[4 Kommentare]
Ja, darauf haben einige Menschen wirklich jahrelang gewartet - gehört man nicht dazu, darf man sich die Frage erlauben, ob's sich denn gelohnt hat!? \"Portishead\" gibt sich streitbar, ist aber gefällig. Und nicht wirklich schlecht. Aber auch sonst nicht viel. Neues. Längst ist das TripHop-Duo aus Bristol von auch selbst gegebenen Impulsen und daraus resultierenden Bewegungen überholt worden. Da keinerlei Fortschritt nachzuvollziehen ist (außer man ist gewillt, eine leichte Verschiebung der Frequenzen in Richtung Höhen als eine solche zu bezeichnen), klingt's wie \"Dummy\", PORTISHEADs Erstling von 1994, der beim ersten Mal atmosphärisch dicht und fesselnd kam, beim zweiten Mal durchaus, beim dritten Mal nicht und seither vor allem als TV-Soundtrack für Werbung und Programmvorschau herhält.
Artikel kommentieren
» PORTISHEAD - Portishead für 6.99€ bei iTunes kaufen
» PORTISHEAD - Portishead bei Amazon kaufen
Mehr Infos
Kommentare
Artikel kommentieren [4]- Mehr Forumsdiskussionen
Tagtraeumer 26.12.2001 | 18:14:40
Drei Jahre nach dem Erscheinen von Dummy hat PORTISHEAD mit dem gleichnamigen Album Befürchtungen zerstreut, es habe sich bei dem beeindruckenden Debut nur um ein Experiment oder ein Projekt gehandelt - oder ein Nachfolgealbum könne nur enttäuschen, da die Imitation des einzigartigen Stils sich als ebenso schwierig - wenn nicht als unmöglich - erweisen würde, wie seine Weiterentwicklung. Ich kann die Qualität beider Alben beim besten Willen keiner Hierarchie unterwerfen, da Dummy zwar eine größere musikalische Innovation ist, das Album Portishead aber aufwendiger Produziert und insgesamt mit größerer Perfektion umgesetzt wurde - ein durchgehend überzeugendes und kraftvolles Stück Musik aus dem Genre, für das Dummy experimentierend erst die Maßstäbe gesetzt hat. Zudem ist Portishead musikalisch auch komplizierter, oder wie man auch sagt, gefrickelter, und nach dem ersten Hören dürfte sich aufgrund der vielen verworrenen und neuartigen Klänge, der Dissonanzen, der Vielfalt im Stil der Songs und der Kompliziertheit der Melodien noch keine allzu große Begeisterung einstellen, weil man schlicht überfordert ist. Wenn man Portishead nicht kennt, mag bereits der Beginn des ersten Songs Cowboys einen dazu verleiten, sich abzuwenden und nach harmonischerer und eingängigerer Musik zu suchen. Zwei synthetische Sounds, die schwierig, aber vielleicht am ehesten mit ,klirrend' zu beschreiben sind, vibrieren schnell und erzeugen an sich bereits eine heftige Dissonanz, vor der ich weniger leistungsfähige Lautsprecher kapitulieren gehört habe. Überhaupt ist Cowboys ein sehr elektronischer, mit vielen Klängen angefüllter und beim ersten Hören höchst unübersichtlicher Song. Ob man den Inhalt über Cowboys metaphorisch oder wörtlich zu verstehen hat, ist sicherlich streitbar, aber für mich verweist die überwiegend synthetische Musik eher auf eine großstädtische Szenerie. Dennoch wirkt das Ensemble aus der Dissonanz, dem untergelegten Schallplatten- Knistern, dem Hihat-Klirren und der damit entstehenden Unübersichtlichkeit abweisend, rauh und etwas schmutzig: ,,Subtle lies and a soiled coin / The truth is sold, the deal is done'' Beth Gibbons singt mit leicht verstellter Stimme, die zudem offenbar mit einem verzerrenden Effekt versehen wurde und resigniert-mißgünstig und etwas schadenfroh klingt - ,,So don't despair / this day will be their / damnedest day''. Läßt der Titel Cowboys vielleicht noch eine Heldengeschichte vermuten, so zeigt sich, daß der Song eher die andere Seite des Cowboy-Klischees besingt; die Verruchtheit, die Unmoral und den harten urbanen Überlebenskampf, der im Grunde nur als eine spätere Version des wilden Westens erscheint. Der zweite Song ,,All mine'' ist in gewisser Hinsicht dem ersten des Dummy-Albums, Mysterons, ähnlich. Musikalisch handelt es sich wiederum recht eindeutig um ein Filmmusik - Zitat; diesmal erinnert der Klang, der sich um zwei kurz hintereinander stehende, hohe Bläserstöße, gefolgt von erst einer leeren, dann einer schweren und betonten Zählzeit, zentriert, an die frühen, klassischen Kriminalfilme; etwa die Edgar-Wallace- Reihe oder auch Doktor Mabuse - aber in erster Linie läßt sich eine recht deutliche musikalische Verwandtschaft mit dem Beginn des langjährigen 007-Titelthemas ausmachen. Kombiniert mit dem Gesang, der mit sowohl piano- als auch fortissimo-Stellen und einem großen Ambitus Beth Gibbons einmal Gelegenheit gibt, die Vielseitigkeit ihrer Stimme unter Beweis zu stellen, und dem Text, der an dem Wahnsinn, der Besessenheit der Erzählerin keinen Zweifel läßt, gewinnt die Dramatik des Krimi - Themas in neuem Zusammenhang noch einiges an Kraft und Ausdruck hinzu. Wie bereits der Titel All mine andeutet, geht es um ein exzessives Besitzergreifen: die Erzählerin bringt in den Strophen sanft, im Refrain fordernd, ihren Besitzanspruch, ihre totale Fixierung auf den Adressaten zum Ausdruck. Zu Beginn haucht sie beschwörend: ,,All the stars may shine bright / All the clouds may be white / But when you smile / Ohh how I feel so good / That I can hardly wait...''. Es folgt die Überleitung zum Refrain; der Gesang wird höher und etwas lauter, die Bläser setzen wieder ein: ,,To hold you / Enfold you / Never enough / Render your heart to me''. Nun der Refrain: Das ,,All'' ist der Auftakt, und ,,mine'', der höchste, lauteste und längste Ton der Gesangsmelodie, trifft mit dem erneuten Einsetzen der Bläser zusammen, die nun voller sind, von Streichern begleitet werden und auch auf der dritten Zählzeit, die vormals nur vom Schlagzeug betont wurde, mit einem Baßton erklingen. Das ,,All mine'' geht über in ein wieder etwas leiseres ,,you have to be'', bevor das Bläserschema noch einmal ohne Gesang erklingt und dann die nächste Strophe beginnt. Die Überleitung zum nächsten Refrain läßt nun keinen Zweifel mehr an der Bedrohung, welche die Fixierung der Erzählerin bedeutet: ,,Make no mistake / You shan't escape / Tethered and tied / There's nowhere to hide from me''. In der Wiederholung des Bläserschemas, die auf den anschließenden Refrain folgt, erklingt ein gequältes, leidendes Gitarrensolo aus verzerrten, langgezogenen Tönen, welches zum Abschuß des Songs, nach der Besiegelung der Situation mit ,,So don't resist / We shall exist / Until the day / Until the day I die // All mine / You have to be'' wiederholt wird. Mit einem elektronischen Sound, der ähnlich pulsiert wie in Cowboys, wird der letzte Refrain zum dichtesten Teil von All mine, und auf dem Höhepunkt der Dramatik bricht der Song ab. Nach dem dissonanten Cowboys und dem stolz auftrumpfenden All mine folgt mit Undenied nun ein sehr zarter, zerbrechlicher und besinnlicher Song. Klanglich ist er eher sparsam: Ein einfaches Picking auf einer sehr sanft klingenden Gitarre, darüber eine kurze, sehr hohe und zarte Melodie, gespielt von einem E-Piano, die sich fortwährend wiederholt, und der leise, verschüchterte und ebenso hohe Gesang mit einer traurigen, aber harmonischen Melodie. Das Schlagzeug ist weitgehend leise und im Hintergrund und spielt ein einfaches und eingängiges rhythmisches Muster. Der Song handelt von der verunsichernden Verletzlichkeit, die es mit sich bringt, sich zu verlieben; im Refrain heißt es: ,,And so bare is my heart / I can't hide / And so where does my heart / belong'', und in der letzten Strophe: ,,Now that I've found you / And seen behind those eyes / How can I / Carry on''. Wenn auch sicher nicht stilistisch, so doch inhaltlich, findet sich in Björks Possibly Maybe (Post) eine ganz ähnliche Vertonung von dieser eher einschüchternden Seite von Liebe und Nähe, im Gegensatz zu der weitverbreiteten Tendenz, in Lovesongs nur eine Art jugendlichen Überschwanges darzustellen. In Half day Closing ist dagegen wiederum von Ruhe und Besinnlichkeit nichts zu spüren. Es beginnt mit synthetischen Klängen, die im Hintergrund in verschiedener Lautstärke und Tonhöhe rauschen und knistern und damit Dissonanz und eine dunkle, zwielichtige, nebelige und gefährliche Atmosphäre erzeugen. Dazu spielt ein dumpfer Baß eine ruhelose, umhertastende Melodie, die auch durchgehalten wird, nachdem der Gesang eingesetzt hat. Dieser wird mit einem verzerrenden Effekt leicht übersteuert und wirkt dadurch elektronisch und unnatürlich, was nicht wenig zu der unheilvollen Atmosphäre beiträgt. Auch das Schlagzeug, das nach der ersten Strophe einsetzt, bringt Unruhe und Unbehagen; es ist zwar nicht besonders schnell oder laut, aber trocken, grob und stumpf, und wirkt dadurch sehr hart, gefühllos und unerbittlich. Der Song schildert eine dunkle und ungastliche Welt, in der es keinen Glauben, keine Hoffnung mehr gibt. Der kurze Refrain bringt den Text immer wieder auf den Punkt: ,,Dreams and belief have gone / Time, life itself goes on'', wobei die letzten Worte, ,gone' und ,on', mit Hilfe des erwähnten Effekts zu einem hohen, kreischenden Entsetzensschrei langgezogen werden. Zunehmend mischen sich im Hintergrund heulende, wehklagende Klänge hinein, die an das Heulen von Geistern, wie es gelegentlich in Filmen vertont wird, erinnern. Der Song ist akustisch noch weitaus unbequemer als Cowboys, da er zusätzlich zu dem Leben in einer durch und durch verkommenen Welt einen großen Schmerz darüber zum Ausdruck bringt - ein sehr bedrückendes Stück. Over ist, obwohl es eine Auskopplung davon gibt, in meinen Ohren kein besonders herausragender PORTISHEAD - Song. Er ist wieder stringenter und weniger dissonant als der vorangehende und handelt von einer alles überschattenden Ungewißheit: ,,Oh this uncertainty / Is taking me over''. Er hat einen klaren Rhythmus mit kräftigen, arhythmischen Baß-Einschüben und Scratches und basiert auf einem Gitarrenthema, das aus einer achtmaligen Wiederholung desselben Tones besteht, die ein leichtes Crescendo beinhaltet, und dann unvermittelt einen Halbton tiefer, sozusagen unverrichteter Dinge, da das Crescendo ins Leere geht, verklingt. Doch im Vergleich zu anderen PORTISHEAD - Songs halte ich ,,Over'' für wenig atmosphärisch, wenig stimmungsvoll und damit nicht sehr aussagekräftig, und auch das Finale, in dem Beth Gibbons, neben einem klagenden Gitarrensolo, einige male ihr ,,Taking me over'' wiederholt, klingt für mich eher weinerlich als ausdrucksstark. Humming ist dagegen wieder recht beeindruckend. Der Song kombiniert sehr schlüssig authentische mit synthetischen Sounds, nämlich einen summenden, hellen Pfeifton, der wie der Sample in Mysterons an Science-Fiction erinnert, aber weniger antiquiert klingt, mit offenbar sehr sorgfältig durchkomponierten Streichern (dieser Song beeindruckt besonders bei der Filmaufnahme des PNYC-Konzertes, bei dem eine recht großzügige Streicherbesetzung zur Verfügung stand). Das Summen beginnt den Song und wird nahezu die ganze Zeit durchgehalten, während die Streicher es mit schweren, eindringlichen Lagen, und in den Strophen zusätzlich mit Staccato-Bässen, begleiten. Zudem spielt der pfeifende Ton die vielleicht traurigste Melodie, die mir je begegnet ist, und zusammen mit dem Orchester macht er Humming zu einem wahren Requiem, das meines Erachtens wirklich am besten in der Mitte zwischen U- und E-Musik anzusiedeln und mit dem Begriff Trip-Hop nun endgültig nicht mehr zu fassen ist. In Mourning Air geht es wieder um Ungewißheit, Lüge und Wahrheit; die Erzählerin sehnt sich nach, und fürchtet zugleich, eine schonungslose Offenheit: ,,Did I see a moment with you / In a half lit world / I'm frightened to believe / But I must try'', und in der zweiten Strophe: ,,Have I got the strength to ask / Beyond the window / I feel this fear alone / Until we have / Total honesty / If I tremble or fall / I'm reaching out in this mourning air''. Der Gesang wird anfangs nur von der schleppenden, langsamen Melodie einer Gitarre, die stark verzerrt, schwach und zitterig klingt, begleitet. Es mischt sich ein ebenfalls leicht verzerrtes und dumpfes Blasinstrument hinein, bevor zu Beginn der zweiten Strophe das Schlagzeug einsetzt, das mit einer Hihat die Viertel durchzählt und auf drei mit einem langsam verklingenden Peitschen ertönt. Die Klangkulisse für diesen Song bilden weitgehend das Blasinstrument mit tragischen Melodien und die verzerrte, schwächliche E-Gitarre und deren elektronische Derivate. Hier könnte man vielleicht wieder eher von Trip-Hop sprechen, wenn der Rhythmus ein wenig betonter wäre und der Song nicht so sehr von der Gesangsmelodie leben würde. Jedenfalls ist er eher gehobener PORTISHEAD - Standard, und kein Epos wie All mine, Roads oder Humming. In Seven months übernehmen Bläser und Streicher, neben dem regelmäßigen, kräftigen und flotten Schlagzeug, wieder eine tragende Rolle. In den Strophen halten sie unisono einen Ton, der an Lautstärke zunimmt und sich dann in einem plötzlichen, gestoßenen Forte entlädt. Hierauf folgt eine Gesangszeile, deren Ende wiederum mit dem erneuten Anschwellen der Orchesterbegleitung zusammenfällt. Auch der Gesang ist hier nicht mehr schwach und traurig, sondern wieder kräftig und kampflustig - etwa wie in Cowboys, nur ohne Resignation. Gerade dagegen wendet sich der Song: Trotz aller Rückschläge will die Erzählerin ihre Ziele nicht aufgeben; im Refrain singt sie mit sich aufbäumender Stimme und Melodie: ,,For as long as I have tried / And as low as I can be / I will never resign myself / From the trial I seek''. Only you ist dagegen wieder ausgesprochen langsam und weniger stolz. Ein sehr einfacher, dezenter und langsamer Beat und ein ebensolches Baßschema, gelegentlich leise Bläser im Hintergrund und einige Scratches bilden beinahe das ganze Klangmaterial - abgesehen vom Gesang, der wieder zart, gefühlvoll und traurig ist. Wie der Titel vermuten läßt, ist Only you ein Liebeslied, ähnlich wie Sour times oder It could be sweet; ,,It's only you, who can tell me apart / And it's only you, who can turn my wooden heart'' - wieder erscheint die Liebe hier als letzte, als einzige Hoffnung. Der Song enthält ein Gitarrensolo, das mit einem ähnlich dünnen und bescheidenen Klang auftritt wie der ganze Song, und das dabei eine nachdenkliche, melancholische und etwas verspielte Melodie entstehen läßt. Noch während dieses Solos endet der Song in einem Fade. Die dadurch entstehende Ruhe wird von Elysium jäh unterbrochen. Der Song platzt mit einem Akkord einer verzerrten Gitarre und wildem Scratchen in die Stille, und zunächst hört man eigentlich nur lärmende Konfusion. Doch bald setzt der recht flotte Beat ein und der Song wird übersichtlicher. Ein Rauschen im Hintergrund, das Schlagzeug und einige vereinzelte Klavier- und Gitarrenakkorde begleiten die kraftvolle und anklagende Gesangsmelodie. Die Erzählerin wehrt sich gegen eine Einmischung in ihr Leben, die offensichtlich von jemandem versucht wird, dem sie ein tieferes Verständnis ihrer nicht zutraut: ,,No one has said what the truth should be / And no one decided that I'd feel this way / If you felt as I / Would you betray yourself // But, you can't deny how I feel / And you can't decide for me''. Das Bemerkenswerteste an diesem Song ist das Gitarrensolo. In der Mitte des Songs brechen unvermittelt alle Instrumente und der Gesang ab und das Solo beginnt, das derartig langsam ist, daß nur alle zwei Takte je drei Töne erklingen, wobei der jeweils dritte wieder auf der nächsten eins landet. Der Sound ist recht authentisch. Es ist daher nicht nur langsam, sondern auch höchst simpel - keine rhythmischen Raffinessen, kein aufsehenerregender Sound und keine Kunststückchen; nur ein - ebenfalls ziemlich schlichtes - Klavier begleitet das Solo, das seine zutiefst melancholisch - nachdenkliche Stimmung nur durch die Harmonien erzeugt. Ebenfalls recht plötzlich endet es und sämtliche anderen Instrumente setzen mit der Anklage wieder ein: ,,And it's your heart / That's so wrong / Mistaken / You'll never know / Your feathered sacred self''. Der Song endet ähnlich ruhelos, wie er begann, mit Scratches. Das Finale des Albums, Western eyes ist wieder sehr minimalistisch. Der Gesang ist zart, leise und hoch und steht mit einer facetten- und harmoniereichen Melodie im Mittelpunkt. Begleitet wird die Stimme nur von einem recht sparsamen Klavier und Streichern, die regelmäßig im Hintergrund mit einer Wechselnote an- und schnell wieder abschwellen und verstummen. Die elektronische Percussion ist dezent und auf das nötigste reduziert; sie setzt auch erst ein, nachdem die erste Strophe und der Refrain vorbei sind. Der Song handelt von Moral und Unmoral und dem Konflikt, in dem viele Menschen leben, da Unmoral eher als Überlebensstrategie geeignet scheint: ,,Forgotten throes of anothers life / The heart of love is their only light / Faithless greeds, consolidating / Holding down sweet charity / With western eyes and serpents breath / We lay our own conscience to rest''. Doch anders als in den meisten Portishead - Songs scheint die Erzählerin hier nicht unter den Umständen zu leiden, die sie schildert; ihre Stimme klingt zart und gelassen, als erzähle sie nur von etwas, das sie selbst gar nicht betrifft. So ist der Song in erster Linie beruhigend, und aufgrund der Harmonien, denen man trotz der sehr sparsamen Besetzung gut folgen kann und die sich wesentlich an der Gesangsmelodie orientieren und dem leisen, zarten und hohen Gesang selbst, der der Sängerin am meisten liegt, eignet er sich gut zum zuhören und stimmt eher nachdenklich als depressiv.
Stitch 26.12.2001 | 18:22:22
neoliberaler Verschwo:rer
zeilenschinden galore? ;o)
yasemin 26.12.2001 | 19:08:18
respekt vor so viel portishead respekt!
Social Network Login

Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
Nächste Tour-Termine
WEITERE PLATTEN
- » PORTISHEAD - PNYC
- » Portishead - Dummy
ÄHNLICHE PLATTEN
THREADS ZU DIESEM ALBUM
- » News: Portishead - Neues Album in der...
- » News: Portishead auf DVD - Konzert, V...
- » wann kommt das neue portishead-album?
- » News: Portishead - Neues Album: Relea...
- » News: Portishead - Überlassen ihre Zu...
- » Portishead haben Hörproben zum dritte...
- » Portishead - Third CD/ Vinyl/ MP3
- » portishead - third
- » News: Portishead - Videodreh in Berli...
- » News: Beth Gibbons Solo - Portishead ...
- » wann kommt das neue portishead??
- » was machen eigentlich portishead zur ...
- » Andy Smith von Portishead...
- » neues von portishead?
- » neues von portishead?!?
- » PORTISHEAD
- » VÖ-Info: Portishead - PNYC
- » Review: PORTISHEAD - PNYC
- » Audiovideo: Portishead - 'Machine Gun...
- » News: Portishead - Die Platte hängt
- » News: Portishead - in der Gerüchteküc...
- » Review: PORTISHEAD - Portishead




