BEWERTEN
 

JIM MARTIN

»Milk And Blood«

[Steamhammer / SPV / VÖ: 23.09.1997 ]

Text: Autor unbekannt

So, da wäre nun auch die zweite Seite im kapriolenhaften Streitfall \"FAITH NO MORE contra JIM MARTIN\". Oder umgekehrt. Ihro Merkwürden ist zurück, der ebenso bärbeißige wie metaltreue Gitarrist legt nach. Seine Exband hat die Meßlatte ja bekanntermaßen nicht allzuhoch gehängt: das \"Album Of The Year\" ist nett, gute Handarbeit, aber leider genau das, was man von FNM erwartet. Diese Aussage beinhaltet natürlich ausreichend Wertschätzung dafür, daß die Band aus San Francisco einen vollkommen eigenen Stil entwickelt hat, den sie jetzt eben hauptsächlich ausschmückt. Welchen Stil aber bedient MARTIN? Im wesentlichen nennt man das wohl Heavy Metal.

Im wesentlichen gibt's da erst mal Gitarre, Gitarre, Gitarre. Nicht daß \"Milk And Blood\" ein Instrumentalalbum wäre, aber JIM MARTIN spielt sich deutlichst in den Vordergrund - Riffs und Soli werden im Dutzend offensichtlich billiger. So schlimm wiederum ist das nicht, denn der Gesang ist weit davon entfernt, überragend zu sein. Das traurige Resümee: keine Überraschungen, keine tollen Songs - ab zu den Alben, die die Welt nicht braucht.



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