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DAVE ANGEL

»Globetrotting«

[Island / Mercury / VÖ: 02.09.1997 ]

Text: Autor unbekannt

Der Halbbruder von MONIE LOVE auf dem weiten, endlosen Weg in den Produzentenhimmel. \"Globetrotting\" ist nach den \"Tales Of The Unexpected\" sein zweites Album für \"Island\", dennoch hat er es geschafft, hier noch einen draufzulegen und seinen jazzigen Ursprung im Danceformat weiter auszubauen. ANGEL, dessen persönlichen Alben-Top-ten zur Hälfte aus Jazz- und Funk-Classics bestehen - ganz oben steht JOHN COLTRANE -, ist dabei allerdings härter geworden und hat sich zusehends von der House-Adaption des Acid-Jazz entfernt. Während \"Tales ...\" mehr ein Werk zum Durchhören war, mit großen stilistischen Ähnlichkeiten, ist \"Globetrotting\" eine äußerst abwechslungsreiche Track-Ansammlung im Longplayerformat geworden.

Stücke wie \"Club Hell\" oder \"Sensor Zürich\" erinnern schon sehr an die GARNIERsche Art und Weise, \"K Road NZ\" ist im Grunde genommen ein waschechter Stepper, wären da nicht die Bläsersätze. Und, nun gut, seine 12\"-Auskopplung \"Tokyo Stealth Fighter\" findet man sogar in remixter Form seit einiger Zeit im Trance-Fach. Mit gutem Willen ist DAVE ANGEL also genrekompatibel, allerdings besteht noch wie vor die Hälfte des Albums aus den bekannten und überaus geschätzten Fusion-Sounds. \"Philly Bluntz\" und \"Funk Music\" sind da wirklich nur Teilstücke, die nach dem Intro in die wundervolle Welt des ANGEL einführen.



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