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THE GANJA KRU

»New Frontiers«

[Parousia / NTT / VÖ: 11.08.1997 ]

Text: Autor unbekannt

Die drei Oberkiffer der GANJA KRU, DJs ZINC und HYPE sowie der reine Producer PASCAL, kommen mit einer DJ-freundlich angelegten Sechs-Song-Mini-LP, soll heißen: dicke Rillen und ein Track pro Seite. Die GANJA KRU/TRUE PLAYA'Z-Mannschaft um DJ HYPE stand für mich bislang eigentlich eher für \"Meditations\"-kompatiblen Jump-up-Jungle - nicht so hier allerdings. Zwar weiß auch Herr HYPE, was ein echter Tanzflur-Hit ist, und stellt das von ihm produzierte, herausragende \"Plague That Never Ends\" entsprechend an den Anfang des Werkes. Das Teil rollt mit wicked Breaks über eine Acid-lastige Bassline, die fließend flirrt wie ein kämpfender Ninja, und kommt mit markigen Sprüchen wie: \"To some it's art, to most people, however, it is a plague that never ends.\" Danach folgen jedoch das eher untanzbare, dunkle und disarrangierte Titelstück von PASCAL sowie das richtig tiefgründig-deep pulsierende \"Dense\" von DJ \"No Diggity\" ZINC.

Nix mit Jump-up mehr, also. \"Magic\" schließlich ist richtig sphärisch-mellow bis fast schon jazzy Drum'n'Bass, und \"This World\" kommt sogar als langsame Halftime-Walze mit Scratch-Orgien und politischem Gelaber eines gewissen DJ DADDY. Erst das abschließende \"No Fear\" bringt uns dann bodenständigen Abgeh-Flavour der Alten Schule, mit simplen Peitsch-Snares und einer wuseligen Gremlins-Bassline. Tofte Vocal-Samples finden sich allerdings in allen Tracks der drei haschenden Herren. Ganja rules, Rudeboy.



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