BEWERTEN
 

WARHEAD

»Good Part For Each«

[High Gain Records / Arcade]

Text: Autor unbekannt

Osnabrück: tiefste Musikprovinz, klar. Spätestens seit LÜDE KING & seinen ASTROS dürfte dieses Vorurteil ausgeräumt sein, und weitere illustre Namen wie PRINCE OF THE BLOOD, CLIFF BARNES, DIE ANGEFAHRENEN SCHULKINDER, INSTANT KARMA, ENOLA GAY, DETERRENT oder PENDIKEL purzeln spontan durcheinander (auch stilistisch gesehen) ... Gerade letztere konnten in jüngster Vergangenheit durch ihr allerorten abgefeiertes Album \"Fu Ruft Uta\" Aufsehen erregen.
Ein neues Zeugnis über das weitverzweigte musikalische Schaffen im \"Hinterland\" legen nun WARHEAD ab, die es endlich geschafft haben, den lang verdienten Plattenvertrag an Land zu ziehen, verkaufte doch schließlich schon ihr Demo mehr Einheiten als so manche CD.

Und das Trio ist sich treu geblieben auf seinem Debüt-Album: Klassische 80er Metal-Elemente à la MEGADEATH oder TESTAMENT treffen auf progressivere Variationen der 90er. Neben bereits vom Demo bekanntem Material - \"Let Me Die\", \"Blindly\", \"Going To The Center\" und \"Warhead\" - gibt es sieben weitere Knaller, bei denen die Jungs z. T. gehörig hinlangen. Ruhiger geht es dann beim akustischen \"Inbetween\" und beim epischen \"Missiles\" zu. Alle drei Instrumentalisten bewältigen ihre Aufgabe mit Bravour, Benjamin zur Heide weiß sich zudem als Sänger variationsreich in Szene zu setzen. Insgesamt darf man das Trio zu diesem gelungenen Debüt beglückwünschen, mit dem es beim Metalpublikum viele Freunde finden dürfte.



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