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dBh

»Unwilling To Explain«

[Dedicated / Virgin]

Text: Autor unbekannt

Hoppla. DBh sind aber ganz schön schmutzig. Ballern in der Gegend rum, als gäbe es kein Morgen. Fragte man sie nach einer Definition ihres Stils, bekäme man wohl \"Soundlöcher stopfen\" zu hören. Und wäre auch selbst drauf gekommen, denn hier geht es nicht um Zwischentöne, Dynamik, Spannungsbögen. Immer auf die Zwölf! Kaputtmachen! Draufhauen! Einsargen! Dem Umstand, daß \"Unwilling To Explain\" eben nicht Live-, sondern Konservenmucke ist, wird stumpf Rechnung getragen, indem der Silberling in einer hautengen Blechdose im \"Nivea\"-Format daherkommt. Abseits dessen wird aber stets versucht, die Musik so präsent wie möglich zu halten. Immer laut, immer roh und ungeschliffen, Musik für Drecksäcke.

Wo ORANGE 9MM immer an der eigenen Perfektion strauchelten, wird hier noch 'ne Schippe Dreck draufgesetzt, und ab geht die Luzi. Fragt nicht nach Sonnenschein und Songtiteln, einzelne Stücke zu empfehlen wäre nur verfehlt. Kaufen, alle Regler nach rechts und durchhören von vorne bis hinten. Mir macht so was Spaß. Geht es Euch auch so? Dann wartet auf den Hidden Track, ein Besuch beim Zahnarzt ist nichts dagegen. Er hat die ganze Zeit gebohrt! Dekadenlang! Und es hat weh getan, oh, hat das weh getan. Aua.



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