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SPARKMARKER

»500wattburner@seven«

[Revelation / Semaphore / VÖ: 18.02.1997 ]

Text: Autor unbekannt

Da wäre doch fast etwas wirklich Geniales an uns vorbeigegangen. SPARKMARKERs Debütalbum ist schon eine ganze Weile auf dem Markt, hat jetzt aber endlich auch den Weg in unsere heiligen Redaktionshallen gefunden und mich schlicht umgehauen! Wirkte \"Chrysanthemum\" als Beitrag zum \"In-Flight Program\"-\"Revelation\"-Sampler noch etwas spröde, zeigt er sich in diesem Gesamtzusammenhang im rechten Licht: SPARKMARKER füllen die Lücke zwischen QUICKSAND, HELMET, JAWBOX und merkwürdigen \"Matador\"- und \"AmRep\"-Geschichten aus und streuen noch eine Prise Alternative Rock dazu. Rhythmisch hochinteressant und mit schöner Dynamik versehen, verstehen alle zwölf Songs ihr Handwerk als akustische Daumenschrauben, die man komischerweise nicht loswerden will.

Im Verlauf der Platte wird der Noise-Anteil größer und das Hören damit anstrengender, auch wenn ein gewisser Pop-Appeal und die großartige Melodienseligkeit stets präsent bleiben. Wäre diese Welt schön und gerecht, \"500wattburner@seven\" würde sich verkaufen wie geschnitten Brot. Um dabei ein bißchen nachzuhelfen, und bevor die sich auch, so wie just SNAPCASE, auflösen, bestehe ich auf ein Interview in der nächsten Ausgabe. Bis dahin gibt's als Anspieltips \"Surrender On Demand\", \"Garlanding\" und \"2:20\". Grandios. Essentiell. Famos. Geilo. Supi. Dufte. Stark, stark.



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