BEWERTEN
 

Leschea

»Rhythm & Beats«

[Wea / VÖ: 20.06.1997 ]

Text: Autor unbekannt

Nicht sonderlich innovativ, aber schön. HipHop nämlich und noch ein bißchen mehr. LESCHEA rappt und singt, und das sehr soulful. Ihre Wurzeln sind Brooklyn, HipHop und die INC CREW, deren Kopf, MASTA ACE, auch ihr Album produzierte. Sein Markenzeichen ist der Brooklyn-Bass, sanft, bestimmt und daumendick. Dazu gesellen sich dezent wallende Synth- und Keyboardmelodien, und fertig ist der perfekte Sound für die Auto-Boxen von Brooklyn bis South Central. Die Songs handeln von Beziehungen zu Musik und Männern und von dem alltäglichen Leben auf Brooklyns Straßen. Und von dort stammen auch so manch bekannte Beats bzw. Samples: So erklingt in der ersten Auskopplung, 'Fulton St.', PETE ROCKs 'T.R.O.Y.', „3 To 5' und 'Scheas World' dagegen übernehmen komplett die Tonspuren von RAEKWONs 'Heaven & Hell' bzw.

NAS/ Q-TIPs 'One Love'. Immer wieder gern genommen ist auch ISSAC HAYEs 'Look Of Love', das den süßlichen Hintergrund für 'Let Me Sing It 2 U' bildet. Das ist alles sehr nett, aber leider nicht zwingend. Von MASTA ACE hätte man mehr erwarten können, doch schließlich ist es LESCHEAs Album, und mit ihrer Stimme Freundschaft zu schließen fällt wahrlich nicht schwer.



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