BEWERTEN
 

Bruce Dickinson

»Accident Of Birth«

[Raw Power / Castle Communication / VÖ: 19.05.2005 ]

Text: Autor unbekannt

Ein bißchen spät sind wir ja dran mit dem Review zu dieser mörderguten Scheibe, aber irgendwie fand sie erst den Weg in unsere Redaktionräume, als sie selbst und auch die INTRO-Juni-Ausgabe schon in den Läden standen. 'Old school'-Metal-Rezensionen werden zwar im INTRO auch fürderhin eher die Ausnahme denn die Regel sein, an einem BRUCE DICKINSON aber, noch dazu in der Hochform seines Lebens, kommen selbst wir nicht vorbei. Um es einfach mal vorwegzunehmen: 'Accident Of Birth' ist nicht nur sein bislang gelungenstes Solowerk, es kann auch mit den besten IRON MAIDEN-Zeiten locker mithalten. Auf 'Skunkworks' experimentierte DICKINSON und wußte zu gefallen, nun geht er zusammen mit seinem ehemaligen MAIDEN-Mitstreiter Adrian Smith zurück zu seinen eigenen Wurzeln und macht dabei einfach alles richtig, singt, als hätte es die letzten zehn Jahre nicht gegeben.

Mal abgesehen von 'Man Of Sorrow' (solche Songs bringt OZZY einfach besser) und 'Welcome To The Pit' finden sich auf dieser Scheibe eigentlich nur 100%ige Dinger: 'Darkside Of Aquarious', 'Road To Hell' oder 'Accident Of Birth' sollten den Herren um Steve Harris einiges Kopfzerbrechen bereiten, denn 'dick’n' Bruce ist eindeutig der bessere Nachlaßverwalter!



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