Venerea
»Both Ends Burning«
Text: Autor unbekannt
Das Cover sagt eigentlich schon alles: ein 50er Jahre-Ami-Schlitten, aufgetuned als Hot Rod mit Flammenlackierung auf Kotflügeln und Türen sowie fetten Sidepipes. Da lacht das Herz eines jeden Geschwindigkeitsfetischisten. Zu Recht, denn exakt dosiertes Tempo jenseits der Tachonadel findet sich auch auf dem ersten Langspieler der schwedischen Skate- und Punkrocker VENEREA. Daß die drei Jungs (ihrem Namen zur Ehre gereichend) garantiert keine Luft im Sack haben dürften, erkennt der Hörer nach der ersten Minute und ungefähr fünfhundert Takten einigermaßen klar und deutlich. Exaktes Timing bei Tempo und Wechsel und ein ausgeprägtes Melodiegefühl zeichnen die fünfzehn Songs aus, und wenn ich noch einmal sechzehn sein könnte, würde ich sofort aufs Board steigen und die Osnabrücker Einkaufsmeile runterbrettern.
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