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Tammuz

»Yezida«

[Apollyon / EFA]

Text: Autor unbekannt

Daß sich TAMMUZ vordem CRIES OF TAMMUZ genannt haben, scheint aufgrund des häufigen Hinweises von einiger Bedeutung zu sein. Ich persönlich muß jedoch gestehen, daß mir der Name so oder so nichts gesagt hätte. Peinlich? Nun ja, nicht unbedingt. Zwar wissen die fünf Engländer tief im Gothic-Topf zu rühren und ihrer mystischen Ader freien Lauf zu lassen (»Yezida« beschäftigt sich hauptsächlich mit dem persischen Engels- resp. Luziferkult), verwenden in Songs wie »Zarathustra« zudem stilistische und sprachliche Elemente des Mittleren Ostens, klingen dabei aber für mich auch immer ein klein wenig zu bemüht. Dies mag vor allem an der, wie glaubhaft versichert wird, klassisch geschulten Stimme von Paul Nemeth liegen, dessen Gesangslinien auf Dauer einfach ein bißchen zuwenig Abwechslung bieten.

Denkbar, daß solches Tun unter der Rubrik »Stil« abgeheftet werden kann, mich jedoch begann es ziemlich schnell zu langweilen. Insofern ist »Yezida« für mich nur ein weiteres Goth Rock-Album mehr. Ob nötig oder nicht, möge jeder selbst entscheiden.



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aus Intro #44 (Mai 1997)
 
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