Einblick in die kleine Welt von
»Chokebore, Slick & Brownie Mud«
Text: Autor unbekannt
Nett gefüllt ist es, das ehrwürdige Forum. Etwa 120 Besucher bekunden Anteilnahme am schmerzerfüllten Mikrokosmos Troy Balthazars und geben erst mal den Vorbands die Chance, vorstellig zu werden. BROWNIE MUD, der lokale Support, schafft es dabei, durch Unbekümmertheit und jugendliche Holprigkeit ein seltsames Glücksgefühl hervorzurufen. Der nicht sonderlich innovative, aber überaus unterhaltsame Mix aus NIRVANA- und WEEZER-Rotzigkeit und BAD RELIGION-Melodienseeligkeit macht einfach Spaß und es der sich danach redlich bemühenden regulären Berliner Supportband SLICK jedenfalls in meinen Ohren und Augen nicht einfacher. Nett, aber eben nur. CHOKEBORE dann, man merkt, wer die Menschen hergelockt hat, und plötzlich hat die ganze Welt den Ausdruck von Verlorenheit im Gesicht.
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