BEWERTEN
 

Rolling Stone Magazine (Hg.)

»Bruce Springsteen - Rolling Stone Fakten«

[Hannibal Verlag, ISBN 3-85445-130-X, 397 S., DM 42,-]

Text: Autor unbekannt

\"Ich habe die Zukunft des Rock'n'Roll gesehen, und ihr Name ist BRUCE SPRINGSTEEN\", so sah es John Landau vor über 20 Jahren, bevor er seinen Job beim Rolling Stone aufgab, um SPRINGSTEENs bahnbrechendes Album \"Born To Run\" mitzuproduzieren. Die Zukunft von gestern ist das Gestern von heute; und so man nicht nur an der Gegenwart oder Zukunft des Rock interessiert ist, bietet das Rolling Stone-Buch ob der Versammmlung aller dort von 1973 bis in die Mitte der 90er Jahre zu SPRINGSTEEN erschienenen Artikel und Plattenkritiken eine nette Fundgrube nicht nur allein zum \"Boss\", sondern auch zu seinem Umfeld. Die Artikel reichen von der Skepsis eines Lester Bangs zu Beginn der 70er über recht nüchtern geschriebene Berichte bis hin zu arg überschwenglichen Lobeshymnen.

Man sollte dabei jedoch immer im Kopf behalten, daß SPRINGSTEEN in gewisser Weise uramerikanisch und der Rolling Stone eben eine amerikanische Zeitschrift ist. In den späteren Artikeln tritt dies recht deutlich zutage: Man demontiert keine amerikanischen Ikonen. Nun ja, England hat immer noch seine STONES - und die USA eben SPRINGSTEEN. Abzüge gibt's aber defintiv in der B-Note für die z. T. erschreckend pinocchiohafte Übersetzung.



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aus Intro #41 (Februar 1997)
 
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