BEWERTEN
 

22 Pistepirkko

»Zipcode«

[Strangeways / Indigo / VÖ: 12.08.1996 ]

Text: Autor unbekannt

15 Jährchen haben sie mittlerweile auf dem Buckel, und heuer feiern sie Geburtstag ... und haben sich selbst ein wunderhübsches Geschenk gemacht: eine ganze CD voll mit Remixen des letzten Albums. Das Arbeiten mit der Technologie des DJ-Zeitalters im Rahmen der „Rumble City, LaLa Land“-Aufnahmen hat den Finnen offensichtlich soviel Freude bereitet, daß man kurzerhand beschloß, auch mal andere Menschen mit dem Material hantieren zu lassen, in Nullkommanix wurde ein Haufen DAT-Tapes quer durch den Geographieunterricht verschickt. Handanlegen durften unter anderem als Remixer so selten in Erscheinung tretende Fachkräfte wie Ex-SUICIDE-Mastermind MARTIN REV und PETER ZAREMBA, der Kopf der Neo-Sixties-Garage-Legende THE FLESHTONES.

Außerdem dabei: die Russen ALEKSEI BORISIV & TETRIS mit einer LowFi-Ambient-Version von „Tired Of Beeing Drunk“ - hat was von im Bett Liegen und sich Drehen -, die von mir ansonsten eher als ordinär verpönten UTHA SAINTS mit einem gigantisch EMF-mäßigen Mix von „Wild Billy“, ARNO HINTJENS von den belgischen DISIDENTS mit einem Rhythm’n’Blues-Remake von „Don’t Play Cello“, das auch der BLUES EXPLOSION nicht schlecht zu Gesicht gestanden hätte, MOM aus Norwegen mit einem via analoge Synthies zurückfrisierten „Snowy Dave - traumhaft warm, weich und weit weg, das - sowie neben einer Reihe weiterer norwegischer und finnischer Beiträge der grandiose finnische Moog-und-Orgel-Maniac JIMI TENOR mit einer minimalistischen analogen Dubversion von „Birdy“, inklusive Vogelgezwitscher natürlich ... und definitiv zum Liebhaben. Wie überhaupt alles, was der Mann macht. Man höre seine neue Single „Take Me Baby“ und staune. Das gemahnt an die dann doch eigentlich eher düsteren Anfänge britischen Synthiepops und arbeitet mit Sounds, die - zumindest bei meiner Person - dafür sorgen, daß sich mir die Augen verdrehen und ich anfange, meine Anlage zu besabbern. Außerdem ein Traum von einem Song, das. Sooo schön düster und melancholisch. Der Mann liegt weiterhin mit mindestens fünf Längen vorne.



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
  • ÄHNLICHE PLATTEN

  •  
 
 
Anzeige
 

Platten der Woche

Platten der Woche

Die wichtigsten Neuerscheinungen im Überblick! [...mehr]