BEWERTEN
 

C.J. Bolland

»The Analogue Theatre«

[Internal / Polygram / VÖ: 10.06.1997 ]

Text: Autor unbekannt

Album Nummer 2 für „Internal Records“, das Zuhause von ORBITAL, 'saves the best til last', denn 'Sugar Is Sweeter' klingt, als hätten ALEC EMPIRE und 808 STATE um PRODIGYs 'Poison' gerauft. Zuletzt steht es unentschieden, aber was für ein Spiel. BOLLANDs Bandbreite war immer größer als die einiger anderer in der Szene, wie schon seine „DJ Kicks“-Album-Auswahl zeigte (NEXUS 6 bis PULSINGER). 'The Analogue Theatre' breitet sich über Acid-Erinnerungen und Ambient-Gatherings hinaus aus, nähert sich in kurzen Phrasen den CHEMICALS und J. SAUL KANE an. Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, daß Techno so angenehm ausklingen würde? Womit nicht gesagt wird, daß CJs leichter Umgang mit Härte untergeht.

Wenn 'There Can Only Be One' den Punkt setzt, ist 'Sugar Is Sweeter' das Ausrufezeichen. Gerade dann, wenn man denkt, der Vorhang fällt, kommt die große Szene. Gift.



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