BEWERTEN
 

Fuck

»Pretty ... Slow«

[Walt / Rhesus Rec.]

Text: Autor unbekannt

Der Name dürfte sicherlich recht häufig für das gewisse Quentchen Situationskomik sorgen, zumal FUCK aus San Francisco stilistisch der dort ansässigen Slow-Rock/Neo-Folk-Szene zuzurechnen sind und sich mit ihrem Sound irgendwo zwischen SWELL und BEDHEAD bewegen - nicht die Spur von Hardcore oder ähnlich derbem Gebolze, wie man in Anbetracht der vier universell einsetzbaren Buchstaben möglicherweise annehmen könnte. FUCKs Erstling kommt in einer recht auffälligen Pappschachtel daher, gefüllt mit allerlei unnützem, aber liebenswertem Krimskrams (enthalten sind u. a. eine Rolle Fruchtdragees, ein Malbuch mit „FUCK“-Schriftzug zum Ausmalen für die Kleinen, Wachsmalstifte und ein Kreisel) sowie einer Handvoll Songs, die eindrucksvoll belegen, daß die kalifornische Metropole auch anno ‘96 noch großartige Talente zutage fördert, die das Erbe des AMERICAN MUSIC CLUB würdevoll verwalten.

Trotz der recht knapp bemessenen Spielzeit ganz ganz große Klasse! Anspieltips: „Shotgun Hours“, „I Am Your King“.



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