BEWERTEN
 

Gert Eisenbürger (Hg.)

»Lebenswege - 15 Biographien zwischen Europa und Lateinamerika«

[Libertäre Assoziation 1995, ISBN 3-922611-48-6, 238 S., DM 24,-]

Text: Autor unbekannt

Lebenswege - Exil, Fremde und Nähe, Weggehen und Wiederkehren, das sind die Themen der 15 biographischen Skizzen. Die Wege der antifaschistischen Linken in den 30er Jahren kreuzen sich mit den Wegen der LateinamerikanerInnen, die vierzig Jahre später in Europa Zuflucht vor den Militärdiktaturen ihres Kontinents suchen. Die meisten Exilanten sind sich dabei sehr bewußt, „Glück gehabt“ zu haben - im Gegensatz zu vielen anderen glückte ihre Flucht bzw. konnten sie rechtzeitig flüchten. Einigen, Ernesto Kroch beispielsweise, gelang sie sogar in beide Richtungen des Atlantiks. Zu Wort kommt auch der ehemalige Generalkonsul von Mexiko, Gilberto Bosques, der vielen Verfolgten die Flucht von Frankreich aus ermöglichte - unter anderem der Schauspielerin Steffie Spira, die im Mai ‘95, kurz nach Drucklegung des Buches, verstarb.

Parallelen zur heutigen Flüchtlingspolitik liegen bei vielen Beiträgen auf der Hand ...



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aus Intro #39 (November 1996)
 
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