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L.S.G.

»Volume Two«

[Superstition / EFA]

Text: Autor unbekannt

Nach den ersten zehn Minuten ist eigentlich noch nicht klar, daß hier wirklich Oliver Lieb an den Reglern saß. Verglichen mit vorigen L.S.G.-Produktionen, kommt sein zweites Album doch recht progressiv und experimentell herübergeschwirrt. Geschwirrt? Ja, Sounds kommen und gehen, kristallklare Loops und partielle Breakbeats machen dieses Werk aus. Was schon aus der kürzlich erschienenen „Transmutation EP“ herauszuhören war, verdichtet sich auf „Volume Two“ zu einem neuem Bild. Liebs Definition von Trance wird sicherlich über dieses Album weit hinausgehen. L.S.G. verarbeitet zum Bekannten noch größtenteils Erfahrungen aus SPICELAB-Zeiten.

Musik, die anderenorts mit wilden Bezeichnungen wie „Space Funk“ umschrieben wird, Musik, bei der das Wie allein schon den sphärischen Gleitflug simuliert, während das Was noch die Verbindung zum Bezugsobjekt Mensch aufrechterhält. Um es komplett zu machen, ist dieses Album auch gemixt, weniger als DJ-Promotion, sondern zum 100%igen Genuß. Ein-, Ab- und Nie-Wieder-Auftauchen ist angesagt.



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