BEWERTEN
 

Manic Street Preachers

»Everything Must Go«

[Sony / VÖ: 01.12.2003 ]

Text: Autor unbekannt

Die Welt steht auf dem Kopf. Jon Savage ('England's Dreaming') schreibt ikonenhafte Geschichten über eine Gruppe, der eigentlich nur 15 Minuten Berühmtheit zugesprochen wurden. 'If I had to describe them in one word, it would be BRAVE.' Tapfer, mutig. Sechs Jahre nach 'Motown Junk', ein Jahr, nachdem Richey James (der eigentliche Band-Kopf) auf einmal verschwand, deprimiert und verzweifelt (bis heute weiß man nicht, was aus ihm geworden ist), nach dieser leeren Zeit erschien zuerst eine Single namens 'A Design For Life'. Die drei verbliebenen MANIC STREET PREACHERS mußten zusehen, aus ihrer zurechtgebastelten Welt aus Widersprüchen und Zorn vielleicht den Anschein von Zorn, einen Sinn zu destillieren.

Für eine angebliche 'Throwaway'-Band klingt 'Everything Must Go' auf alle Fälle schwer nach aufräumen, ausräumen, klingt dringend, eilig, aber auch älter (eher 'Up The Junction' als Teenage Kicks). Eine der seltsamen Platten, die einem zu denken gibt, daß die nächste Platte (nicht diese) wirklich interessant sein könnte. Wenn sie noch eine machen ...



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