BEWERTEN
 

The Conscious Daughters

»Gamers«

[Priority / Virgin / VÖ: 05.03.1996 ]

Text: Autor unbekannt

Auf dieses Album war ich wirklich gespannt, zum einen, weil sie mit 'Ear To The Street' vor fast drei Jahren ein ziemlich gutes Debüt hingelegt hatten, zum anderen, weil hinter den CONSCIOUS DAUGHTERS (TCD&CMG) PARIS als Produzent steht. Zweierlei ist festzustellen: Musikalisch haben sie endgültig den West-Coast-G-Funk-Sound angenommen, 'playa female-vocalism straight from the bay', und außerdem auch nichts von der Härte ihres Debüts verloren. Das klingt in dieser Verbindung weniger poppy als DRE oder DUPRI und gereicht in Stücken wie 'Da Mack Hit' zu einer äußerst explosiven Mischung, zumal PARIS in jenem besagten Stück richtig noisy mit Sirenen und Gunshots zu Werke geht.

Herauszuheben ist des weiteren der Female-Posse-Track 'It Don´t Stop' mit SUGA T, MYSTIC, SHUGA BABYDOLL und LIL KRISTEN. Ansonsten widmen sie sich ganz der Schnella-Härter-West-Coast-Mentalität inklusive ausgefeilter Gangsta-Rhetorik, mit „conscious' ist da nicht mehr viel - 'One to the motherfucking, two to the three, California-lifestyle real bitches getting paid'. Zeit für Female-Macks 'on the Mic striking all through my neighbourhood gotta get my cash on!' Und davon soll’s ja selbst hier einige geben.



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