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Pharoah Sanders

»Message From Home«

[Verve / Motor / VÖ: 12.02.1996 ]

Text: Autor unbekannt

Der 55jährige Saxophonist ist ein zeitloser Evergreen, der trotz seiner begnadeten Spielauffassung nie die Bodenhaftung verloren hat. Spätestens bei der letzten JAH WOBBLE-CD 'Heaven & Earth' wurde der durchschnittlich konditionierte TripHop-Ethno-Dubmusik-Hörer auf den Musiker SANDERS aufmerksam. Seine weichen, warmen Saxophonsoli stehen für die alte Schule, die er bei der Jazz-Avantgarde von JOHN COLTRANE bis SUN RA expressiv ausleben durfte. Heute tritt eine entspannte Sessionatmosphäre in den Vordergrund: 'Our Roots (Began In Africa)' und 'Nozipho' sind dafür beste Hörbeispiele. Während BILL LASWELL mit sicherem Gespür für eine transparente und dichte Produktion sorgte, glänzen neben SANDERS besonders der Keyboarder BERNIE WORREL (Ex-GEORGE CLINTON'S FUNKADELIC) und die ausgezeichnete Rhythmusgruppe mit Hamid Drake, AIYB DIENG und dem LASWELL-Partner Fuday Musa Suso/Percussion.

Nachdem ich von der letzten PILI-PILI-CD abraten mußte (INTRO 02/96), fällt nun die Empfehlung leicht: Hier ist die wahrhaftige Alternative - entspannte Ethnomusik, ohne die bekannten Afrikaklischees.



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