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Hypernoid

»Todays: Tomorrows Yesterday«

[Displeased Rec. / ???]

Text: Autor unbekannt

Die Schöne und das Biest. Ein holdes Fräulein läuft Blumen pflückend über ein Feld (tralala) und ahnt nichts Böses, da steht der Watz vor ihr. Er rülpst ihr ins Gesicht und flucht. Aber anstatt zu erschrecken, befällt unsere Jungfer ein wohlig warmes Gefühl. Sie nimmt den Watz bei der Hand und gemeinsam singen sie ein Lied. So zumindest klingen HYPERNOID in der vokalen Betrachtung anfangs. Eine zarte Damenstimme erfreut das Ohr, ein Death-Core-Fast-Food-Uaah-Gesang flitzt zum anderen wieder raus. Musikalisch vernimmt der Hörer eine Mischung aus gezupften Wave-Gitarren und Metal-Teppichen. Eine gewöhnungsbedürftige Angelegenheit, die man schwerlich mit etwas vergleichen kann.

Dabei erscheint mir das stimmliche Arrangement auf Dauer gar nicht so unangenehm. Die Dame fällt zwar nachfolgend aus, unser Gesangs-Metzger aber, er haut mächtig rein. Um ehrlich zu sein: wenn die Musik wavig ist, dann kann ein solcher Gesang eine angenehme Abwechslung sein. Aber mehr noch steckt in dieser CD: Witzig ist’s, klassisch niveaulose Techno-Arrangements auf Gitarre übertragen zu hören. So kann man dem Ganzen noch etwas abgewinnen. Zwischenzeitlich wird es sehr sphärisch. Klingt beinahe wie ‘ne Compilation. Ich glaube, ich werde die CD in meine Sammlung aufnehmen.



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aus Intro #33 (April 1996)
 
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