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Ben Folds Five

»Ben Folds Five«

[Alternation / IRS / VÖ: 04.04.1996 ]

Text: Autor unbekannt

Seltsames Teil. Nicht etwa im Sinne von 'weird', abgedreht, sondern vielmehr von auffällig unauffällig, dabei jedoch an allerbeste Pop-Traditionen erinnernd. Da ist von 'süßer Gitarrenlosigkeit' die Rede, was nur bestätigt werden kann, dominiert doch Ben Folds druckvoll hämmerndes Honky Tonk-Piano (jawohl, richtig gelesen!) mehr als alles andere auf dieser Veröffentlichung. Diese Tatsache dürfte auch mir unter normalen Umständen lediglich ein herzhaftes Gähnen entlocken, würde hier nicht am laufenden Band das enorme Songwriting-Talent dieses Mannes durchschimmern, dessen Kompositionen nicht selten an die Sternstunden solch hochkarätiger Acts wie JOE JACKSON, SUPERTRAMP, JELLYFISH oder gar JOHN LENNON heranreichen.

Es mutet schon etwas paradox an, wenn man bedenkt, daß Musik wie diese heute bereits Exotenstatus besitzt, andererseits bietet sich hier eine angenehme, wenngleich auch leicht nostalgisch klingende Alternative zum gitarren- und elektrodominierten Plattendschungel. Das eine oder andere Déjà-vu ist jedenfalls garantiert!



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