BEWERTEN
 

Bernd Friedmann

»Erholungsgebiete«

[Ash International / Semaphore]

Text: Autor unbekannt

Ambient ist Techno und Techno wiederum Fortschritt, Rückschritt, Innovation, Reproduktion oder alles zusammen. Wer sich unter der Musik des Herrn FRIEDMANN aufgrund des vielversprechenden Namens dieser CD nur ein weiteres Werk zur elektronisch verfeinerten Konstruktion einer noch schöneren, noch neueren Welt vorstellt, wird enttäuscht sein. „Erholungsgebiete' holt die natürliche Umgebung, den Ort und die Zeit des Befindens, die hörbaren und unhörbaren Geräusche ins Zimmer. In den endlosen Kabelsträngen der Maschinen hat FRIEDMANN das rosa Rauschen kompositorisch kultiviert, um es den menschlichen Gehörgängen zugänglich zu machen. Sinn und Zweck ist aber eben nicht, eine Abkapselung von der Außenwelt zu erzwingen und dieses Klanggebilde mit dem Alleinigkeitsanspruch über die auditiven Sinne zu betrachten.

Diese sehr spezielle Aneinanderreihung von 1 und 0 ist nur eine Ergänzung zu den bereits bestehenden akustischen Verhältnissen, die einen umgeben. Um „Erholungsgebiete' die wahre Freiheit der Entfaltung zukommen zu lassen, muß sie additiv zur allgegenwärtigen Noise-Pollution geschaltet werden, oder, um es besser mit den Worten Friedmanns auszudrücken, „damit sich die Musik mit dem natürlichen Rauschen der Umgebung und den Geräuschen der Außenwelt vermischt, ist es unbeding erforderlich, die Lautstärke darauf abzustimmen.' Dem ist, bis auf das Interview mit dem Künstler in diesem Heft, nichts mehr hinzuzufügen. 2 Erholungsgebiete 3 (Ash International / Semaphore) Ambient ist Techno und Techno wiederum Fortschritt, Rückschritt, Innovation, Reproduktion oder alles zusammen. Wer sich unter der Musik des Herrn FRIEDMANN aufgrund des vielversprechenden Namens dieser CD nur ein weiteres Werk zur elektronisch verfeinerten Konstruktion einer noch schöneren, noch neueren Welt vorstellt, wird enttäuscht sein. „Erholungsgebiete' holt die natürliche Umgebung, den Ort und die Zeit des Befindens, die hörbaren und unhörbaren Geräusche ins Zimmer. In den endlosen Kabelsträngen der Maschinen hat FRIEDMANN das rosa Rauschen kompositorisch kultiviert, um es den menschlichen Gehörgängen zugänglich zu machen. Sinn und Zweck ist aber eben nicht, eine Abkapselung von der Außenwelt zu erzwingen und dieses Klanggebilde mit dem Alleinigkeitsanspruch über die auditiven Sinne zu betrachten. Diese sehr spezielle Aneinanderreihung von 1 und 0 ist nur eine Ergänzung zu den bereits bestehenden akustischen Verhältnissen, die einen umgeben. Um „Erholungsgebiete' die wahre Freiheit der Entfaltung zukommen zu lassen, muß sie additiv zur allgegenwärtigen Noise-Pollution geschaltet werden, oder, um es besser mit den Worten Friedmanns auszudrücken, „damit sich die Musik mit dem natürlichen Rauschen der Umgebung und den Geräuschen der Außenwelt vermischt, ist es unbeding erforderlich, die Lautstärke darauf abzustimmen.' Dem ist, bis auf das Interview mit dem Künstler in diesem Heft, nichts mehr hinzuzufügen.



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