BEWERTEN
 

Flying Saucer Attack

»Chorus«

[Domino / RTD / VÖ: 28.11.1995 ]

Text: Autor unbekannt

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wieder eine Möglichkeit, sich bestimmten Technologien zu nähern. Das Resultat ist bei FLYING SAUCER ATTACK immer analoger Art. David Pearce, Kopf von FSA, jagt seine Gitarre durch unzählige Effektgeräte, und herauskommt white noise von unglaublichem Volumen. Dagegen werden weiterhin meist mit der akustischen Gitarre (nicht ohne delay, versteht sich) einfache Themen ausgebreitet. Noch eine klare Gesangsspur dazu, besonders schön bei 'Beach Red Lullaby', und schon funkeln die Elemente im Raum. Im Gegensatz zum Vorgänger 'Further' teilweise rhythmisch gerahmt, und sei es lediglich mit dezenten echo-bass-loops. Dennoch verliert das Gebilde nie den schwebenden Charakter.

Aufgrund dieser Wechselwirkung fallen da schon mal Vergleiche mit MBV, JAMC, SLOWDIVE oder SEEFEEL, doch eigentlich liegen FSA irgendwo dazwischen im freien Raum. 'Chorus' enthält die Zusammenstellung der Peel-Session, einer Single sowie eines Compilation-Beitrags. Dennoch soll dieses Album als Ganzes dessen angesehen werden, was bereits vor 'Further' seinen Beginn fand und mit 'Chorus' nun als abgeschlossen angesehen wird. Ob, wann und vor allem wie es weitergeht? 'Who Knows Where The Wind Blows?'



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