BEWERTEN
 

Pearls At Swine

»Pearls At Swine«

[BMG Ariola]

Text: Autor unbekannt

'Sticks & Stones', das Entree, verrät bereits im Namen beiläufig eine Zutat des Cocktails White Boy Soul, den die sechs Berliner kredenzen. Wer jetzt noch ein paar Takte weiterhört, entdeckt unverkennbar die nächsten: das gequälte Na-Na eines STEVEN TYLER und die Riffs eines JOE PERRY, dazwischen lugt immer wieder ein ROD STEWART hervor. Klar ist es erholsam, in Zeiten von Techno und Dance, wo sogar kleine blaue, zipfelbemützte Gnome in die Charts schlumpfen können, auf bodenständigen Rock zu treffen. Klar auch, daß 30jähriger R&B nicht neu erfunden wird. Ebenso klar aber auch, daß PEARLS AT SWINE sich beinahe unverschämt ihrer Vorbilder bedienen.

Nichts gegen ein gutes Cover, aber wenn elf Songs, allesamt neu geschrieben, sich anhören wie tausendmal gespielt, strapaziert es das Gehör. Vielleicht heißt das einzig gültige Hit-Prinzip 'habe ich das nicht schon einmal ...' oder 'das klingt wie ...', nichtsdestotrotz ermüdet es. Und das ist das Problem von PEARLS AT SWINE. Der erdige, dreckige Sound dieses Genre ist verlorengegangen, da hilft auch nicht das gelungene 'Sticks & Stones'. Womit auch erklärt wäre, welche Perle vor welche Säue geworfen worden ist.



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
Alle Artikel von Autor unbekannt
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
Anzeige
 

Platten der Woche

Platten der Woche

Die wichtigsten Neuerscheinungen im Überblick! [...mehr]

 
  • THREADS ZU DIESEM ALBUM

  •