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Mink Stole

»New Improved Bad End«

[Absorbing / Bear / BMG / VÖ: 26.02.1996 ]

Text: Autor unbekannt

MINK STOLE haben einen großen Sprung in die richtige Richtung gemacht, anders kann man es wohl kaum sagen. Schon 'Eats Head Of Owner' war eine für deutsche Verhältnisse überdurchschnittlich gute Platte, ihr neuestes Werk macht aber erst den Weg frei für Großes. 'New Improved Bad End' bedeutet soviel wie ein zynischer Ausblick auf das, was kommen mag. Leise Töne werden angeschlagen, wenn man die Band nach ihrer Zukunft befragt, bei den lauten auf dieser Scheibe sollten sich die Herren aus Stuttgart ruhig noch ein wenig mehr zutrauen. HELMETscher Einfluß läßt sich unter keinen Umständen von der Hand weisen, aber wen stört das schon, wenn der Zug erst mal ins Rollen gekommen ist.

Brachial rückkoppelnde Gitarrenwände wechseln mit jazzigem Picking, Aggressivität mit sanfter Zurückhaltung. So will man es hören. Das Gesamtwerk klingt wesentlich geschlossener, als es noch sein Vorgänger vermochte, was den Anschein erweckt, daß MINK STOLE zwischen ihren beiden CDs hart an sich gearbeitet haben. Hilfreich war natürlich auch die Zusammenarbeit mit Dave Sardy (siehe Story in diesem Heft), aber auf die Band kommt es natürlich ebenfalls an. Die Schwaben haben das sichere Gefühl, wann zwischen den Noise-Attacken die Hookline kommen muß, deshalb sind auf 'New Improved Bad End' genügend Songs, die durchaus Hitqualitäten besitzen. Früher oder später werden diese aus den Lautsprechern der Tanztempel quillen und die Jungs ihren Weg machen.



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