BEWERTEN
 

Michael Shrieve

»Two Doors«

[CMP / EFA / VÖ: 03.11.1995 ]

Text: Autor unbekannt

Ein wandlungsfähiger Schlagzeuger veröffentlicht eine Doppel-CD. Erst einmal erahnt man nicht enden wollende Soli, ein besserer Workshop sozusagen. Aber, um dieser gut geplanten Formulierung Platz zu machen: weit gefehlt. MICHAEL SHRIEVE spielte hier mit zwei Formationen zwei vollständig unterschiedliche Platten ein. Zum einen bekommen wir auf 'Deep Umbra' den höchst virtuosen und kraftvollen Jazzrock des Trios Shrieve/Shawn Lane/JONAS HELLBORG um die Ohren gehauen (wenn auch zeitweise etwas altbacken), und zum anderen zeigt das Trio Shrieve/WAYNE HORWITZ/BILL FRISELL die improvisatorische Bandbreite einer wesentlich freieren Herangehensweise auf 'Flying Polly'.

Lustige Versatzstücke aus 20 Jahren Rockgeschichte werden neben Soundscapes, wie man sie von FRISELL liebt, und leierigen HORWITZ-Örgelchen aufgereiht und verraten schönerweise nur manchmal, daß SHRIEVE eigentlich ein ziemlich alter Sack ist, der schon zu Zeiten Woodstocks bei den unsäglichen SANTANA die Sticks rotieren ließ. Aber das wirklich nur ganz am Rande, denn 'Two Doors' ist ein vorbehaltlos gutes Werk an 'suchenden' Hörern.



Artikel kommentieren
 
  • Mehr Infos

  •  
  • Diese User besitzen die Platte

  •  
 
 

Social Network Login




Logge dich schnell und einfach mit deinen Social-Network-Zugangsdaten bei uns ein.
 
 
  • WEITERE PLATTEN

  •  
 
  • ÄHNLICHE PLATTEN

  •  
 
Anzeige
 

Platten in einem Satz

Platten in einem Satz

Neu bei Intro: Plattenkritiken in SMS-Länge! Die besten "Oneliner" gibt's hier.