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Built To Spill

»There's Nothing Wrong With Love«

[City Slang / EFA]

Text: Autor unbekannt

Was BUILT TO SPILL auszeichnet, ist ein untrügliches Gespür für den Moment. Wird z. B. der erste Teil des Openers 'In The Morning' noch von luftiger Produktion und eingängigen Melodien getragen, fällt der zweite recht ansatzlos in einen half-time, der aufgrund von Obertönen, Gitarren-Feedbacks und einem knarzigen Baßlauf merklich an Dichte gewinnt. Kurzzeitiger, dezenter Einsatz einer zweiten Gesangslinie inklusive. Sehr viel Wert legen sie dankenswerter Weise auch auf den Songschluß, nix da mit einfallslosem fade-out oder endlosem Schlußakkordgeballer, neben genanntem Song erfährt auch 'Stab' ein reichlich abruptes Ende, während in anderen Songs scheinbar auf den Schluß hingearbeitet wird, um die Gehörgänge gerade nicht ins Leere laufen zu lassen.

Der ebenso spielerische Umgang mit eingängigen Melodien wird, je nach Laune, mal in Retro- (besonders bei 'The Source' mit diesem hallfedernden Gesang, LENNON-like hätte ich beinahe gesagt), mal in PIXIES- ('Big Dipper') Manier druckvoll, trocken oder eher poppig verpackt, und auch wenn das Album kleinere Längen hat, gelingt BUILT TO SPILL in der Regel selbst die Wanderung auf dem schmalen Grat der klassischen Hänger-Nummer wie bei 'Reasons'.



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