BEWERTEN
 

Live Action Pussy Show

»Monsterlove«

[Posh Boy / Musical Tragedy]

Text: Autor unbekannt

Fuck, suck'n'kack: Hoffentlich hat es bald mal ein Ende mit diesem Rrrriot Grrrls-Gepose. Schon wieder ein paar Rotzblagen, die sich als gesellschaftskritisch ('Too Much Entertainment'), aber trotzdem schwanzgeil ('Hot Red Heaven') ausgeben. Warum war Kurti bloß Amerikaner und konnte seine Angetraute samt deren Schwestern im Geiste nicht mit ins Grab nehmen? So bleibt uns der Hype, Pubertätsprobleme irgendwelcher Gören beträfen uns alle, und die Philosophie leider noch ein Weilchen erhalten. Beliebig heruntergespielter Dreck wie der vorliegende wird sich wohl noch öfter im CD-Player der Gesellschaft festsetzen. Als Waffe nur wir selbst und unser Wissen: Nichts ist so retro wie ein Treffen der SEX PISTOLS mit, sagen wir einmal, PATTI SMITH.

Im Falle der PUSSY SHOW gesellen sich dazu noch der in der Nordkurve schlachtensingende Campino und die 'Melodien für Millionen'-Diebe MARIANNE und MICHAEL dazu. Ist eigentlich schon mal jemandem die musikalische Nähe des Neo-Punk zur Marschmusik aufgefallen? Seien wir jedoch nicht zu sehr böse mit der LIVE ACTION PUSSY SHOW. Erstens ist der Name klasse und zweitens können die ja gar nichts dafür, keine Schulbildung gehabt oder so. Sollte hingegen mir der SPIEGEL oder ein anderes Organ des vermeintlichen Zeitgeistes noch ein einziges Mal einzureden versuchen, es sei das endgültige Ende des Mittelalters gekommen, weil jetzt auch Frauen nicht Gitarren spielen können, dann, öh, passiert was. Der Gitarre wird in diesem Fall übrigens der Hals eingedrückt von einem Herrn Dietz.



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