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Rancid

»And Out Come The Wolves«

[Epitaph / VÖ: 07.01.2003 ]

Text: Autor unbekannt

Selten zuvor eine dermaßen konsumentenfreundliche 'Punk'-Platte gehört. Das fängt an mit einem schnieken Video für MTV (Wetten?) und endet bei übersmarten Songs, die nicht nur die verkaufsträchtigen Regeln der angeblichen Punk-Revivals intus haben, sondern auch in der Bronzezeit der Rockmusik kräftig rumbuddeln. Die Schwachpunkte: In den dümmlichen Hardrock-Momenten dieser Platte klingt man nicht viel anders als 80er-Silikon'n'Eigelb-Mutanten wie TWISTED SISTER oder MÖTLEY CRÜE (urks!) und auch die Boozegitarrenschule hat seit ihrem Präsi Ron Wood keine brauchbare Kopie hervorgebracht. Ansonsten dominiert Stillosigkeit, wie? Man könnte aber auch sagen, daß kein Song dem anderen gleicht - im Vergleich zu hundert Prozent der Labelkollegen ist das schon'ne reife Leistung.

Zwar ist diese 'Punk'-Platte nicht viel mehr als flotterer Stadionrock, dafür gibt es diesen aber satt und vollfett. Luja! Hört sich ganz so an, als wollten es RANCID, die in den vergangenen Jahren immer so'n bißchen untergingen, diesmal wissen. Sie erfinden dafür sogar mit dieser Platte eine neue Musik-Richtung: Penetranz-Pop, der -in kleinen Dosen genossen- vielleicht sogar süchtig macht.



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