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Lycia

»The Burning Circle And Then Dust«

[Projekt / Hyperium / VÖ: 07.12.2008 ]

Text: Autor unbekannt

Majestätisch reitet der stolze Ritter in Richtung Sonnenuntergang, den Blick starr geradeaus gerichtet, während die Kamera langsam auf ein mächtiges dunkles Schloß, eingrahmt von gewaltigen Türmen, schwenkt. So oder ähnlich könnte eine Filmszene ablaufen, versuchte man, die Musik von LYCIAs fünftem Album optisch umzusetzen. Sänger und Gitarrist Mike Van Portfleet selbst bezeichnet das Thema des Albums als 'das sich Vorwärtsbewegen, gleichzeitig jedoch die Erinnerung an die Dunkelheit und das Chaos'. Diese Doppel-CD packt den Hörer und schickt ihn auf eine zweistündige Reise durch Raum und Zeit. Ein Aussteigen gibt es nicht, das Album funktioniert nur als Gesamtwerk.

Mehrmaliges Hören birgt unweigerlich Suchtgefahr. Die massiven Goth-Gitarrenwälle und space-electronics lassen einen in eine düstere Phantasiewelt hinabtauchen. Der gelegentliche Einsatz von hypnotischen Beats und Tara Van Flowers Stimme lassen das Blut in den Adern gefrieren. Der schwere und bombastische Sound läßt am ehesten noch Vergleiche zu IN THE NURSERY gelten, geht musikalisch aber gänzlich eigene Wege.



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