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Goya Dress

»Bedroom Cinema - EP«

[Nude Rec. / Polygram]

Text: Autor unbekannt

In England bereits im Vorprogramm von SUEDE gefeiert, geht die Musik von GOYA DRESS einher mit der Auferstehung der aktuellen Gitarren-Pop-Generation Groß-Britanniens. Das Erstlingswerk des Trios um die Sängerin Astrid Williamson, 'Bedroom Cinema', enthält vier extrovertierte Songs, die einem vielseitigen Innenleben entsprungen scheinen. 'If I Know' ist zeitgemäß gitarrenkratzig, lebt in seinen entscheidenden Momenten von der Abwechslung zwischen einzelnen Noten und verzerrten Akkorden und überzeugt mit einer herausfordernden Stimme. 'Strange Death' verwandelt das Schlaf- in ein Sterbezimmer und versetzt den Hörer in einen Zustand des 'Halbschlafs'.

Gezupfte Gitarren, ein sehnsüchtiger Gesang ..., schön. Abgehmäßiger wird es mit 'King Thong'. Terry de Castros Bass rüttelt einem den Magen wach und sorgt für ein tiefes Brummen, während ordentlich in die Saiten geschlagen wird. Die Stimmung gerät in Gefahr zu expandieren, wird mit 'Jinxed' allerdings rechtzeitig beruhigt. Das Abschlußstück auf 'Bedroom Cinema' hat etwas Folkloristisch-Klassisches an sich und erinnert ein wenig an die Momente eines Films, in denen das Leben des Helden rückblickend und in schneller Bilderfolge inszeniert wird, während die Musik einen beruhigenden Gegenpol darstellt.



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