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Divination

»Akasha«

[Subharmonic / EfA / VÖ: 28.04.1995 ]

Text: Autor unbekannt

Visionärer Dualismus. Hier treffen Welten aufeinander, denn Bill Laswell, New Yorker Jazz-Mastermind, produziert u. a. mit dem japanischen Komponisten Haruomi Hosono. In »Akasha« berühren sich zwei Welten, ohne sich zu durchdringen. Auf der einen CD, ganz pragmatisch 'Ambient' betitelt, entwerfen sie vier unwahrscheinlich organische Mutationen von, ähem, Stille. Zauberhafte Schwingungen erfassen den Hörer und lassen ihn in eine extreme Form der Existenz gleiten. Atme doch, ganz langsam, ein- und ausatmen. Raus aus dem Mutterleib des Ambient-Rooms, ab ins hektische Drumherum mit der anderen, der 'Rhythm'-CD. Breakbeats, subsonische Bässe und ethnoide Klänge generieren drei große Projektionen sozialer Aktivität.

Wie diese Bilder tatsächlich aussehen, bleibt zwar der Phantasie eines jeden Hörers selbst überlassen, mich überschwemmt mein Bewußtsein allerdings mit krassen Vorstellungen unwahrscheinlich ausschweifender Volksfeste naturorientierter Derwische. From da Jungle to da Desert and back again. Großartige Musik - wie damals die Trompeten von Jericho, kann immer noch Mauern einreißen, und das auf der ganzen Welt.



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