Skullflower
»Infinity Land«
Text: Autor unbekannt
SKULLFLOWER schlagen wieder zu! Die Band aus dem COIL/TERMINAL CHEESCAKE/GOD-Umfeld zelebriert Noise-Orgien im Stil der beiden letztgenannten und scheint dabei jeden Kontakt zur Realität in Form von herkömmlichen Songstrukturen bewußt verloren zu haben. Die sechs meist über 10 min. langen Attacken auf Trommelfell und Hörgewohnheiten sind wohl aus Sessions entstanden, dementsprechend ausdrucksstark und roh (im positiven Sinn) kommen sie rüber - quasi die Essenz der extremsten Seite ihrer bisherigen Veröffentlichungen, definitiv eine Neudefinition des Begriffs Noise-Rock. SKULLFLOWER sind konsequenter denn je. Der Opener 'The Idiotsburgh Adress' läßt sich kaum mit früheren Stücken, geschweige denn mit denen irgend einer anderen Band vergleichen: lähmende Agonie, seltsame Töne hallen in Deinem Kopf wieder - plötzlich eine Orgel als Überleitung zum nächsten Track - waren das schon 12:30 Minuten? 'White Fang': GODFLESH-Schlagzeug, Feedbacks werden Dir um die Ohren geklatscht, während der Wummer-Bass Deine Eingeweide malträtiert.
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