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The Fall

»Cerebral Caustic«

[Permanent / IRS / VÖ: 19.05.2006 ]

Text: Autor unbekannt

Ein weiteres Kapitel aus Mark E. Smiths mittlerweile 28 Bände umfassendem Gesamtwerk 'Sex, Drugs und schlechte Laune'. Wahrscheinlich muß erst ein Atomkrieg kommen, damit der Mann aufhört zu nölen. The FALL sind, außer möglicherweise WIRE, wahrscheinlich die stoischste Band dieses Planeten. 'Cerebral Caustic' ist ein weiteres Beispiel für Smiths gnadenloses Festhalten an dem, was THE FALL schon 1977 waren und was sie in den frühen 80ern zur moralischen Institution machte, die mit Platten wie 'Bent Sinister' ganze Generationen von Underground-Musikern beeinflußte: Übellaunigkeit wird transportiert über von knarzigen Drei-Akkord Gitarrenriffs getragenen Sprechgesang, der live mit Vorliebe mit dem Rücken zum Publikum vorgetragen wird.

Lest den Bericht im Heft und versteht, daß das gut und wichtig war. Leider ist 'Cerebral Caustic' eine Scheibe, die Smith, wenn auch ein wenig bequemer, mit 'Frenz Experiment', welche mit Sicherheit eine der überflüssigsten THE FALL-Veröffentlichungen überhaupt war, fast schon mal gemacht hat.



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