BEWERTEN
 

Fading Colours

»Black Horse«

[Dion Fortune / Semaphore / VÖ: 09.05.1997 ]

Text: Autor unbekannt

Das Debüt des Monats! Die Band mit dem dämlichsten Namen zwischen hier und Warschau legt auf ihrer ersten Platte ordentlich los. Das bedeutet Doom-Rock der Extraklasse, ohne das beknackte Böser-als-du-Image aufbauen zu müssen. Für Sandkastenspiele haben FADING COLOURS keine Zeit und das hört man. Einfach, aber kraftvoll; weniger Psychedelik, dafür mehr reißende Riffs; solider Bass und die expressive Stimme der Sängerin De Coy ... Diese spannungsgeladene Mischung können sich Gruppen zum Vorbild nehmen, die ständig dabei scheitern, Gothic neu zu erfinden. Denn das hier ist neu und verdammt gut. Zwar sind die Texte keine Meisterwerke, erfüllen aber den Zweck, die musikalischen Bilder angemessen einzurahmen.

Dabei läßt der Abwechslungsreichtum dieser neuen Hoffnug für alle, die auf TYPE-O-NEGATIVE stehen, Größeres erahnen. 'Das ist unsere Musik, die wir immer machen möchten. Es ist das Ziel, das wir anstreben', meint die Band. Bitte? Das soll's schon gewesen sein? Wollt Ihr etwa Wiederholungstäter werden? Warten wir die nächste Platte ab. Bis dahin kann man sich den Namen aber getrost merken.



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