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Banco De Gaia

»Last Train To Lhasa«

[Planet Dog / Polydor / VÖ: 28.06.2002 ]

Text: Autor unbekannt

Tanzbar und rhythmisch, spacy und trancy, sexy und atmosphery: Toby Marks, alias BANCO DE GAIA, schickt sein Nachfolgewerk zum Debütalbum 'Maya' auf die Reise. Eine Tour, die den Hörer ebenso in endlos lange Beine verwandeln wird, die nichts anderes kennen als tanzen, wie sie es schafft, ruhigen Momenten den Vorlaß zu gewährleisten. Grundsätzlich steh' ich zwar mehr auf die ruhigen Sachen, Toby Marks aber besitzt auf dieser Doppel-CD mehr Geschick für Rhythmus und Ambient-Pop. Sequencing-Sounds stehen dabei deutlich im Vordergrund. Und während einem gerade diese Sounds in irrem Tempo um die Ohren sausen, bleiben die Drums stets betont cool. Das gefällt! Allerdings gibt es auch Schwachpunkte, z.

B. der über 36 Minuten andauernde Mix von 'Kincajou'. Ist die kurze Version auf CD1 schön groovy, so wirkt der endlos lange 'Duck! Asteriod-Mix' wie eine schmerzhafte Nervenbehandlung. Diese aber wird man überstehen können, denn 'Last Train To Lhasa' ist ein gelungenes Album. Den Zusammenhang zwischen CD-Titel und Musik allerdings, den müßte Herr Marks mir genauer erklären. Tibet stelle ich mir anders vor.



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