BEWERTEN
 

Black State Choir

»Pachakuti«

[We Bite / SPV]

Text: Autor unbekannt

Ein Irrer sitzt an einem Synthesizer und spielt eine spinettähnliche Melodie, während die Partygäste wie in Trance verharren. Der große Lauschangriff des Publikums endet in den Straßen einer nächtlichen Straßenszenerie (Song No.1). Das Betreten eines Beat-Schuppens dem Beischlaf vorläufig vorziehend, landet die Gesellschaft auf einer von hypnotischen Beats untermalten Tanzfläche. Ein monotoner Song (No.2) im psychedelischen Space-Rausch, dessen exzessive Drogenaura von einem Spaziergang durch den Geist abgelöst wird. Erste Körper fallen hinweg, verlassen die anderen und wälzen sich in sinnlicher Wollust. Die Musik wirkt geheimnisvoll und sexy, elektronisch und befriedigend (Song No.3).

Immer mehr Personen lösen sich aus der Gruppe heraus und wandeln wie von einer fremden Macht geleitet über die See der Begierde. Die Trance raubt den Menschen die Sinne, Körper rufen nach der Sättigung ihrer Begierde. Der Sex nimmt nicht nur erste Gestalt an, wir befinden uns mittendrin, d. h. in Song No.4. Plötzlich aber, die Szene wirkt wie ausgewechselt, erscheinen Mönche am morgendlichen Horizont. Die ersten Sonnenstrahlen bestrafen die erschöpften, nackten Körper mit Blindheit, während die Mönche damit beginnen, alle einzusammeln. Ein furchterregender Anblick (Song No.5). Ein Album nicht nur, aber vor allem für Menschen mit leicht erregbarer (sexueller) Phantasie. Electronic-Sex-Music (ES/M).



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