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Black Rose

»Into The Glass House«

[Hyperium / Rough Trade]

Text: Autor unbekannt

Als ich springe, nimmt der luftleere Raum mich in sich auf. Ein Haus aus Glas erscheint vor meinen Augen, zerbrechlich wie die Stimme der Frau, die aus dem Quellwasser aller Gesänge zu kommen scheint. Lieblich und betörend ruft sie mich mit ihren Liedern zu sich, begleitet von einem Pianisten, der melancholisch-romantische Melodien in einer Art und Weise kreiert, als sei er Sehnsucht und Verlangen zugleich. BLACK ROSE sind wie der Moment des Abschiednehmens. Man verwandelt die Augen in einen Stausee, dessen Mauern der gewaltigen Wassermasse keinen Einhalt mehr gebieten, und weint hemmungslos drauflos. Gewiß, eine Verabschiedung gehört nicht selten zu den eher ungern gesehenen Situationen, Erri Longhin (Musik) und Mara Bressi (Gesang) aus Mailand aber machen selbst die Zeit der Traurigkeit zu einem Erlebnis der schönen Art.

Das atmosphärisch aufgebaute Fundament des Duos erinnert an klassische Einflüsse, gothische Bauten und mystische Welten, ohne sich in diesen zu lange aufzuhalten. Die Erde erscheint in neuen Kleidern, dunkel und passend zum Licht der Kerze. Ein schönes und ruhiges Album.



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