BEWERTEN
 

Econoline Crush

»Affliction«

[EMI / VÖ: 20.02.1996 ]

Text: Autor unbekannt

Ein Auge, dem ein durchdringender Blick entweicht, erfaßt mich, als ich das Cover dieser CD in Händen halte. Das Farbenspiel hat etwas von dem, wie man es bei Mamor antrifft. Der Ausschnitt eines bedrohlich wirkenden Gesichts, durchzogen von Wellenprofilen. Der interessante Eindruck der Verpackung setzt sich beim Hören des Silberlings fort. ECONOLINE CRUSH sind alles oder nichts!? Alles im Sinne von Punk-, Industrial-, Metal-, Blues- und Popversatzstücken, die sie in ihrer Musik verarbeiten. Nichts, da sie weder das eine noch das andere sind. Sie verstehen es hervorragend, die verschiedenen Elemente zu verschmelzen, bleiben dabei aber einfach nur sie selbst.

Neben der klassischen Rockbesetzung, die die Basis der Band bildet, werden sie noch von zwei namhaften Musikern unterstützt. Rhys Fulber (FRONT LINE ASSEMBLY) und Greg Reely (SKINNY PUPPY) sorgen für elektronischen Beistand, ersterer zeichnet auch noch für die blitzsaubere Produktion verantwortlich. Alle Stücke auf 'Affliction' bergen hohe Wiedererkennungswerte in sich, egal, ob sie der härteren Kategorie zuzuordnen sind wie 'Nowhere Now' oder eher in ruhigeren Gefilden schweben wie das Titelstück und 'Close'. Mit 'Wicked' (erste Single) und 'Cruel World' gibt es dazu noch zwei potentielle Hits. Den Namen der aus Vancouver/Kanada stammenden Formation wird man sich jedenfalls merken müssen.



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